Digitales Negativ für Cyanotypie: Kontrast, Folie und Druckereinstellungen
Erstellen Sie ein zuverlässiges digitales Negativ mit richtiger Umkehrung, geeigneter Inkjetfolie und einem kurzen Kalibrierungstest.
Erstellen Sie ein zuverlässiges digitales Negativ für die Cyanotypie, indem Sie die richtige Umkehrung, den Transparentfilm, die Druckereinstellungen und einen kurzen Kalibrierungstest verwenden.
Ein gutes digitales Negativ bestimmt, wie viele Details und Tonwertbereiche Ihre Cyanotypie behält. Es muss nicht einfach nur so schwarz wie möglich sein: Dunkle Bereiche müssen ausreichend UV-Strahlung blockieren, während hellere Bereiche das Licht noch kontrolliert durchlassen. Verwenden Sie diesen Arbeitsablauf, um einen kleinen, wiederholbaren Test zu erstellen, bevor Sie ein ganzes Blatt ausgeben.
Was macht ein digitales Negativ?
Cyanotypie wird dort dunkelblau, wo die UV-Strahlung die Beschichtung erreicht. Ein digitales Negativ kehrt daher die Farbtöne um: Helle Teile des Fotos werden auf dem Film dunkel, während dunkle Teile transparenter werden. Verwenden Sie unseren kostenlosen Cyanotype-Negatief-Generator, um bei Bedarf in Graustufen zu konvertieren, zu invertieren und zu spiegeln.
Was Sie brauchen
Verwenden Sie Transparentfolien, die für Ihren Druckertyp geeignet sind. Eine Inkjet-Beschichtung hält mehr Tinte als ein glattes Universalblatt. Unsere A4-Tintenstrahltransparente sind für digitale Cyanotypie-Negative gedacht. Außerdem benötigen Sie Normalpapier für eine erste Kontrolle, einen Drucker mit hochwertigem Modus und ein kleines Stück beschichtetes Cyanotypiepapier.
Schritt für Schritt
- Bearbeiten Sie das Foto zunächst in normaler Helligkeit und konvertieren Sie es in Graustufen.
- Invertieren Sie die Farbtöne. Spiegeln Sie nur, wenn Text, Flächen oder Richtung korrekt gelesen werden müssen und die bedruckte Seite beim Kontaktdruck zum Papier zeigt.
- Stellen Sie das Dokument auf die endgültige Druckgröße ein. Für Fotos reichen etwa 300 ppi; Durch künstliche Vergrößerung entstehen keine neuen Details.
- Drucken Sie zuerst auf Normalpapier, um Zuschnitt, Richtung und Größe zu überprüfen.
- Drucken Sie auf der beschichteten Seite des Films mit der besten Foto- oder Monochrom-Einstellung. Lassen Sie die Tinte vollständig trocknen und berühren Sie sie nicht.
- Belichten Sie einen kleinen Teststreifen mit derselben Beschichtung, UV-Quelle und Kontaktplatte wie der endgültige Druck.
Druckereinstellungen: ein Ausgangspunkt, kein universelles Rezept
Drucker, Tinten, Filme und UV-Quellen unterscheiden sich. Beginnen Sie mit hoher Druckqualität, der Papiereinstellung, die die meiste Tinte aufträgt, ohne zu verschmieren, 100 % Skalierung und deaktivierter automatischer Bildkorrektur. Ändern Sie jeweils eine Einstellung. Zwei perfekt ausgerichtete dünne Negative können mehr UV-Strahlung blockieren, riskieren aber auch Weichheit; Die Kalibrierung ist normalerweise besser.
| Problem | Wahrscheinliche Ursache | Fokussierte Korrektur |
|---|---|---|
| Der Druck ist flach und zu dunkel | Negativ überträgt zu wenig Tonwerttrennung | Reduzieren Sie die Tintendichte oder erhellen Sie sie Mitteltöne |
| Glanzlichter werden blau | Schwarze Bereiche blockieren nicht ausreichend UV-Strahlung | Verwenden Sie hochwertigere, mehr schwarze Tinte oder besser beschichtete Folie |
| Kanten sind weich | Negativ hat keinen vollständigen Kontakt mit dem Papier | Verwenden Sie eine flache Kontaktplatte und legen Sie die bedruckte Seite gegen die Beschichtung |
| Streifen oder Maserung | Druckermodus, verstopfte Düse oder niedrige Auflösung | Führen Sie einen Düsentest durch und drucken Sie erneut in hoher Qualität |
| Bild ist umgekehrt | Ausrichtung wurde vor dem Drucken nicht überprüft | Spiegeln Sie die Datei vor dem Kontakt Drucken |
Mit einem kleinen Tonwertstreifen kalibrieren
Platzieren Sie einen Streifen mit Weiß, Hellgrau, Mittelgrau, Dunkelgrau und Schwarz neben einem Teil des Bildes. Belichten Sie es mit Ihrer normalen Cyanotype-Belichtungszeit, waschen Sie es vollständig aus und beurteilen Sie den trockenen Druck. Ändern Sie dann nur einen Faktor: Belichtung, Druckerdichte oder Bildkurve.

Für einen scharfen Kontaktdruck
Legen Sie die bedruckte Seite der Folie so nah wie möglich an das trockene beschichtete Papier. Eine saubere Glas- oder Acrylplatte verteilt den Druck und verhindert Lücken. Die Oberfläche wirkt sich auch auf Details aus. Lesen Sie daher unseren Leitfaden zur Auswahl von Cyanotypiepapier. Bei Null anfangen? Entdecken Sie alle Cyanotypie-Materialien.